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23. März 2014

Zu Viert

Zu viert im Atelier.
Am letzten Wochenende zwischen Radierplatten, Druckfarben, Terpentinöl und Fensterblicken in den Park, wo es blühte und im Baum ein Vogelnest entstand.

Ein Wochenende für  Erfindungen, Ideen und Möglichkeiten, die aufs Papier mussten.
Der Rucksack aus Selbstverpflichtungen und Überlebensgeldverdiengrafik war vor der Tür geparkt. Platz für die großen wilden Bilder in den Fingern, die endlich herausfließen konnten.
Ah - das war gut.

Viele Drucke sind entstanden, Zeichnungen
und ganz schwarze Hände

Danke Dani und Polly und  Corinna, dass ihr hier gewesen seid. Ich wollte euch ja eigendlich noch Leipzig zeigen.

Ach und danke, liebe Kunstzellenbewohner  im Atelierhaus, dass ihr tapfer das Terpentinölaroma ertragen habt, das passiert jetzt öfter.




























2. September 2013

Pillen oder Farben???

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Fünf Sommermaltage in Neuruppin.
In einem Ortsteil, in dem sich große soziale Probleme durch den Alltag, die Lebenslinien und Seelen der Bewohner ziehen.

Ich habe in den Malkursen viele unterschiedliche Menschen kennengelernt und ich bin von Herzen dankbar für die Fülle der entstandenen Bilder und für die Begegnungen.

An den Vormittagen habe ich mit Kindern aus der umliegenden Kitaeinrichtung gemalt, da war viel Leben, Neugier und irgendwann diese bunte Selbstvergessenheit beim Malen.
Ich habe aber auch erlebt, dass sich ein Teil der Kinder nicht mehr als 10 Minuten konzentrieren konnte, von innerer Unruhe getrieben war und die nach kurzer Zeit erschöpft am Maltisch saßen. Kinder mit Frust in den Augen, so als wären sie innerlich schon ganz weit weggelaufen.
Ein großer Prozentsatz der Kinder bekommt Medikamente, die sie ruhigstellen und funktionieren lassen.  Damit sie der Welt nicht so auf den Wecker gehen.  (Eine Erzieherin sprach von 60 (!) Prozent ihrer derzeitigen Gruppe.)

Mit einer ärztlichen Diagnose ist immerhin die Krankheit Schuld und niemand muss mehr Verantwortung übernehmen, z.B. für zu viel Fernsehen, zu viel alleine sein, zu viele Computerspiele, kranke Lebensverhältnisse und niemand ist verantwortlich für zu wenig Seelennahrung und unterstützende Zuwendung, die ein Kinderland braucht.





Lieber Gott lass viel Geld und Mittel in Kitas und Schulen regnen!!! Da ist es sehr gut angelegt. Du malst dir gar nicht aus, wie viele begabte Seelen so ein bischen Farbe brauchen!

Die Verteilung der Güter hat Gott allerdings uns Menschen überlassen! 






mein Lieblingsbild von Emma - hab ich leider nicht so gut fotografiert













26. August 2013






Kreativ sein ist lebendig sein, bedeutet außerhalb einer medienmanipulierten Welt die eigenen Wege zu entdecken. Kreativität befähigt uns eigene Bedürfnisse wahrzunehmen und unser Wesen, unser Dasein, unsere Wünsche und Gefühle auszudrücken. Mit wachem Herzen in die Welt zu schauen, bereichert unsere Beziehungen, zur Natur, zu unseren Mitmenschen, zu uns selbst.

In diesem Sinne ist die Welt weit und sie ist voller Farben. Und die stehen auf dem Tisch, im Mehrgenerationenhaus in Neuruppin. Ich hoffe, da wird voll zugelangt.

(im Sinne des Projektes IstA -Integration statt Ausgrenzung)




26. November 2012

was man in dunklen Tagen macht?


 Zum Beispiel: Lichtertüten malen.







     Den Tisch mit bunten Sachen decken,
     gemeinsam malen und Bilder erfinden und
     dabei vieeeel quatschen.




     Voller Hingabe sein und sich mit Keksen versorgen.








                               
Keine Angst vor Glitzerfarben haben!





und sich niemals zu Alt für den Griff in die Buntsiftschachtel fühlen.




In meinen kunsttherapeutischen Malkursen in Neuruppin haben wir uns das graue Novemberwetter mit  farbenfrohen Bildern und Lichtertüten erhellt. Danke an alle, die mit ihren schönen Bildern und Ideen dabei waren.
Der Malkzkurs fand im Rahmen des IstA-Projektes statt. Ein Projekt, dass Raum für Ideen zur  Integration statt Ausgrenzung in der Gestaltung gemeinsamer innerstädtischer Lebensräme geben will, und das im weitesten Sinne.  Im Mehrgeneratiomenhaus "Krümelkiste" in Neuruppin wird das mit vielen guten Ideen und einer Menge Arbeit umgesetzt. 





7. Juli 2012

Den Sommer malen in Neuruppin

Eine wunderbare Malwoche in Neuruppin liegt hinter mir. In meinen Kursen habe ich großartige kleine Künstler kennen gelernt. Zwischen Farben, Kreidestiften und Papier wurde sehr viel Vitalität, innerer Reichtum und Daseinsfreude sichtbar. Das Pusten in die Seelenfunken hat schön geleuchtet!
Und meine nachmittäglichen Malstunden im Übergangswohnheim für Asylbewerber waren voller bunter Energie. Dort gab es sogar jedes mal eine Tanzvorführung der Künstlerinnen.

Sollte auf den holprigen Lebenswegen diese gute Energie mal durch Unrat verschüttet werden, bin ich sicher, dass all diese Bilder, einmal gemalt, für immer eine gute Quelle bleiben, die jederzeit wieder freigeschaufelt werden kann.

Hier sind ein paar Eindrücke meiner Malkurse:









30. Juni 2012

Den Sommer malen



Vom 2.-6. Juli werde ich mit Kindern (auch deren Eltern oder Großeltern sind herzlich eingeladen)
im Mehrgenerationenhaus "Krümelkiste" und im Übergangswohnheim in Neuruppin gemeinsam malen.
Ich hoffe die Kreativität wird angepustet und greift mit Freude und Lust in die Farben und Stifte.
Ich bin gespannt, was für Kunstwerke entstehen und was es für Begegnungen geben wird.

Kurzfristig entschlossene Kinder und Erwachsene sind herzlich willkommen und können sich gern
noch unter der Telefonnummer - siehe Flyer -  anmelden.

Hier sind die Flyer:

Programm Wohnheim
Programm Krümelkiste